Zylinderkurbelgehäuse im Druckgussverfahren

Das Druckgussverfahren eignet sich insbesondere für die Herstellung gering komplexer Motorblöcke in Open-deck-Bauweise und wird - nicht zuletzt aus Wirtschaftlichkeitsgründen - vornehmlich für Großserien eingesetzt. Dafür sprechen nicht nur die schnelle Füllung der Form, die nur etwa 100 Millisekunden benötigt, und die dadurch realisierbaren kurzen Taktzeiten des Verfahrens, sondern auch die infolge des hohen Drucks sehr rasche Erstarrung.

Der Druckguss bildet sehr konturgenau ab und ermöglicht vergleichsweise sehr enge Maß-, Form- und Lagetoleranzen mit beachtlicher Festigkeit in dünnwandigen Bereichen. Für die Zylinderlaufflächen werden bei diesem Verfahren häufig Grauguss-Zylinderlaufbuchsen eingegossen, da sich die im Druckguss eingesetzten untereutektischen Legierungen mit ihrem geringen Siliziumgehalt nicht direkt als Zylinderlaufflächen eignen.

Für Einsatzzwecke, bei denen auf das Vergießen von Zylinderlaufbuchsen verzichtet werden soll, bietet die KS Aluminium-Technologie seine primär an das Niederdruckgussverfahren gebundene übereutektische Legierung ALUSIL® an.


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